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ARVED FUCHS

KAP HORN – ANTARKTIS

・So. 3.11.2019 | 19:30 Uhr (Einlass 19:00 Uhr)

・Kurhaus Bad Tölz

・Tickets ab 20,50€ (Bei Vorverkaufsstellen ohne Gebühren)

KAP HORN — ANTARKTIS

SEGELN IM REICH DER STÜRME

Der Polarforscher und Abenteurer Arved Fuchs erreichte als erster Mensch den Nord- und Südpol innerhalb nur eines Jahres zu Fuß.  Unvergessen ist seine Winter-Umrundung von Kap Horn mit dem Faltboot und seine Durchquerung des patagonischen Inlandeises.

In seinem neuen packenden Live-Multivisions-Vortrag nimmt Arved Fuchs die Besucher mit auf diese spektakulären Expeditionen in die Antarktis und rund um Kap Horn. Im August 2015 brach Arved Fuchs mit seiner Crew und dem Segelschiff „Dagmar Aaen“ zur 21.000 Seemeilen umfassenden „Ocean Change“-Tour auf. Mit spektakulären Foto- und Filmaufnahmen erleben die Besucher hautnah das Segeln im Reich der Stürme, z.B. die  „Roaring Forties“ und die „Furious Fifties“ die dem Schiff und der Crew alles abverlangten. Arved Fuchs präsentiert sowohl alte als auch neue Unternehmungen und zeigt erstmalig historisches Filmmaterial. Die Multivisionsshow nimmt den Betrachter mit an Bord, zeigt ihm die Enge des Schiffes, die alltägliche Routine und in fantastischen Aufnahmen wird der Zuschauer auf seine Seefestigkeit getestet. Die "Roaring Forties" und die "Furious Fifties" hatten Schiff und Crew fest im Griff.

Erleben Sie Arved Fuchs an diesem Abend als Abenteurer aber auch als engagiertenForscher. Lassen Sie sich mit grandiosen Foto- und Filmaufnahmen in eine entlegene Welt mit fesselnden Erlebnissen und Entdeckungen entführen.

geboren am 26.04.1953 in Bad Bramstedt

Absolvierte nach der Schule eine Ausbildung bei der Handelsmarine sowie ein Studium der Schiffsbetriebstechnik an der FFH Flensburg, anschl. Wechsel in die Selbständigkeit

Erste Expedition 1977 (Provinz Quebec) sowie anschließende Einzelunternehmungen an der Westküste Grönlands, sowie der kanadischen Arktis. Die erste historische Expedition erfolgte 1983, als er sich auf den Spuren der Wegener-Expedition mit einem Hundeschlitten über das grönländische Inlandeis wagte. Ein Jahr später erfolgte die erste und bis heute einzige Winterumrundung von Kap Hoorn mit einem Faltboot.

Die bislang längste Expedition erfolgte 1991-94 mit der "Dagmar Aaen". Hier versuchte Arved Fuchs die Nordostpassage zu durchqueren, musste wegen der Eisverhältnisse jedoch umdrehen und durchsegelte im Anschluss die legendäre Nordwestpassage im Norden Kanadas.

2002 gelingt Fuchs im vierten Versuch die Bezwingung der Nordostpassage entlang der sibirischen Küste. Zwei Jahre später durchquert er erneut die Nordwestpassage und vollendet damit die komplette Umrundung des Nordpols ohne Eisbrecherunterstützung nach fast zweieinhalb Jahren.

Gleich zwei Expeditionen unternimmt Fuchs im Jahr 2006. Im Frühjahr erforscht er auf Hundeschlitten die Insel Ellesmere Island, im Sommer unternimmt er mit der „Dagmar Aaen“ eine Expedition an die Ostküste Grönlands, um den fortschreitenden Klimawandel zu dokumentieren.

Nach der erfolgreichen Premiere des neuen Jugendprojektes „Ice-Climate-Education“auf Spitzbergen folgte 2007 die Umrundung des Insel-Archipels mit der „Dagmar Aaen“, wobei Arved Fuchs wissenschaftliche Untersuchungen an der Eiskante vornahm und in der Folge auf den Spuren der Schröder-Stranz-Expedition von 1912/13 segelte.

Das zweite internationale Jugendcamp folgte im Jahr 2008. Das Projekt wurde im isländischen Húsavík durchgeführt. Fuchs will mit den Jugendcamps, die sich schwerpunktmäßig mit dem Thema Klimawandel beschäftigen, die Jugend von heute für die bestehende Problematik sensibilisieren.

Im Jahr 2009 unternimmt Fuchs die Expedition „Nordpoldämmerung“, die ihn zur Nordwestküste Grönlands führt auf Spurensuche der historischen Greely-Expedition von 1881-84 Nach 469 Tagen und der Überwinterung der „Dagmar Aaen“ an der Westküste Grönlands kehrt Fuchs in den Hamburger Hafen zurück, auf der Rückreise erkundete er abgelegen Inseln im Nordatlantik.

Im Frühjahr 2012 unternahm Fuchs eine Hundeschlitten-Expedition entlang der Nordwestküste Grönlands, um die Auswirkungen des Klimawandels auf die abgelegene Region rund um den Humboldt-Gletscher zu erforschen.

Im Winter 2012/13 unternahm Arved Fuchs eine Segelreise zu den Lofoten auf den Spuren der historischen Lofotfischer.

Nach der Überwinterung der "Dagmar Aaen" in Tromsö reiste Arved Fuchs nach Murmansk, um das Franz-Josef-Land zu erkunden. Aufgrund der Schikanen der russischen Behörden wurde die Weiterreise untersagt. Daraufhin umsegelte Fuchs Spitzbergen und kehrte im Herbst nach Flensburg zurück.

Im Zuge der PITTARAK-Expedition an die Ostküste Grönlands besteigt ein dreiköpfiges Team um den Chilen Pablo Besser den Gunnbjörn Fjeld, den höchsten Berg nördlich des Polarkreises. Arved Fuchs erkundet gemeinsam mit seiner Crew auf der "Dagmar Aaen" die Fjordlandschaft vom Scoresbysund bis nach Tasiilaq.

Im August 2015 bricht Arved Fuchs zur großen Expedition OCEAN CHANGE auf. Von Hamburg aus geht es an Bord der "Dagmar Aaen" über die Bijagos-Inseln bis nach Feuerland. Im Zuge der Expedition umrundete er das Kap Hoorn und erreichte die Antarktische Halbinsel. Im August 2016 kehrte Fuchs nach über 20.000 Seemeilen zurück in den Hamburger Hafen.

Im Sommer 2018 startet die nächste Etappe der OCEAN CHANGE-Expedition. Unter dem Projektnamen "Turn the page" ist die "Dagmar Aaen" als Botschafterin unterwegs. Von Hamburg aus besuchte Arved Fuchs Projekte auf Helgoland, den Shetland-Inseln, Färöer, Island und Grönland, ehe der Haikutter zur Überwinterung nach Husavík gebracht wurde. Von dort geht die Reise 2019 weiter.

Unterstützt von:

Arved Fuchs "Kap Horn & Antarktis - Segeln im ...